PERFORMANCE. Unternehmen leistungsfähiger machen.

Der Claim beschreibt die drei Elemente, die aus meiner Sicht über den Erfolg einer Veränderung entscheiden.

  • Performance bedeutet für mich, die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens nachhaltig zu verbessern, nicht nur kurzfristig Kennzahlen zu optimieren.
  • People steht für die Menschen. Ohne Führung, Kommunikation und Beteiligung bleibt jede Veränderung ein Konzept.
  • Change beschreibt schließlich den Weg dorthin. Veränderung ist kein Projekt, sondern ein Prozess, den Menschen verstehen und mittragen müssen.

Erst wenn alle drei Elemente zusammenkommen, entsteht nachhaltiger Unternehmenserfolg.

Ich beginne nicht mit Präsentationen oder Organigrammen. Zunächst spreche ich mit den Menschen, die täglich Verantwortung tragen, und schaue mir die Wertschöpfung vor Ort an. Mich interessiert, wo Informationen verloren gehen, Entscheidungen nicht umgesetzt werden oder Prozesse unnötig kompliziert geworden sind. Zahlen bestätigen viele Beobachtungen, die eigentlichen Ursachen zeigen jedoch meist die Menschen und die Abläufe.

Weil Unternehmen ihre Ergebnisse nicht mit Organigrammen erwirtschaften, sondern mit funktionierenden Prozessen. Die größten Potenziale liegen häufig nicht an einzelnen Maschinen, sondern an den Schnittstellen zwischen Vertrieb, Einkauf, Konstruktion, Produktion und Logistik.

Genau dort entscheidet sich, ob Wertschöpfung entsteht oder Reibungsverluste.

Beides sind bewährte Werkzeuge. Entscheidend ist für mich jedoch nicht die Methode, sondern das Ergebnis. Prozesse müssen einfacher, robuster und leistungsfähiger werden. Welche Methode dabei hilft, richtet sich immer nach der jeweiligen Aufgabenstellung.

Nein! Oft reichen klarere Verantwortlichkeiten, bessere Kommunikation und eine konsequentere Umsetzung, um erhebliche Verbesserungen zu erreichen.

Nicht alles muss neu werden, vieles muss einfach besser zusammenarbeiten. Das fördere ich.

Weil Digitalisierung kein Selbstzweck ist. Sie soll Abläufe vereinfachen, Transparenz schaffen und die Wertschöpfung verbessern. Mich interessieren deshalb weniger Softwareprojekte als funktionierende digitale Prozesse, die den Menschen die tägliche Arbeit erleichtern.

Digitalisierte Prozesse stellen die Daten mehr Beteiligten zur Verfügung und reduzieren gleichfalls aufwendige, teilweise sogar manuelle Schnittstellen.

Warum sollte man einen Interim Manager buchen?

SvM: Für mich ist Interim Management eine sehr wirksame Methode, um ein konkretes Problem zu lösen – eine sehr wirksame „Waffe“ hätte ich fast gesagt. Das ist natürlich etwas überspitzt formuliert, aber es bringt die Wirkung auf den Punkt.

Und je früher man einen Interim Manager einsetzt, desto früher kann man von seinem Einsatz profitieren. In aller Regel ist es so, dass unsere Mandate trotz der nicht unerheblichen Kosten einen Return on Investment von unter einem Jahr haben. 

Deshalb ist es aus meiner Sicht oft schlicht ungeschickt, diese Möglichkeit nicht zu nutzen.

PEOPLE. Veränderung gelingt mit Menschen.

In vielen Restrukturierungen wird zuerst über Kosten, Prozesse oder Organisation gesprochen. Meine Erfahrung ist eine andere: Am Ende entscheiden immer Menschen darüber, ob Veränderungen gelingen oder scheitern.

Deshalb steht People im Mittelpunkt meines Claims.

Veränderungen gelingen nicht gegen die Menschen. Mitarbeiter kennen ihre Abläufe häufig besser als jeder Externe. Wenn sie ihre Erfahrung einbringen können, entstehen bessere Lösungen und gleichzeitig deutlich mehr Akzeptanz für Veränderungen.

Der andere Grund ist, dass die Veränderung umfangreich und nachhaltig sein muss. Daher suche ich mehr Umsetzer, die die Dinge auch fortführen, wenn ich gar nicht mehr im Unternehmen bin.

Ja. Ich habe in meiner Laufbahn viele Restrukturierungen erlebt. Die erfolgreichsten Projekte hatten eines gemeinsam: Die Mitarbeiter wurden ernst genommen und aktiv eingebunden.

Beteiligung bedeutet dabei nicht, dass jede Entscheidung gemeinsam getroffen wird. Führung heißt weiterhin, Verantwortung zu übernehmen. Beteiligung bedeutet aber, das Wissen und die Erfahrung der Menschen bewusst für Veränderungen zu nutzen.

Vertrauen entsteht durch Zuhören, nachvollziehbare Entscheidungen und Verlässlichkeit. Ich nehme mir in den ersten beiden Wochen viel Zeit für Mitarbeitergespräche. Dabei erfahre ich auch Persönliches sowie Motivation und Fähigkeiten, die vielleicht noch genutzt werden können.

Mitarbeiter merken sehr schnell, ob jemand wirklich helfen möchte oder lediglich ein Projekt verwaltet. Ich habe schon viel gesehen, aber mein Lebenslauf ist es nicht.

Dann beginne ich bestimmt nicht mit neuen Organigrammen. Zunächst müssen Kommunikation, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege wieder funktionieren. Klare Führungsroutinen und verbindliche Maßnahmen schaffen meist schon nach kurzer Zeit deutlich mehr Orientierung.

Kommunikation ist das A und O. Schon in den ersten Dailys stellt sich schnell heraus, welche Information benötigt wurde und nicht geflossen ist.

Viele Probleme entstehen nicht durch mangelndes Fachwissen, sondern weil Informationen verloren gehen oder Entscheidungen nicht konsequent umgesetzt werden. Klare Kommunikation schafft Orientierung. Orientierung schafft Vertrauen. Und Vertrauen schafft Geschwindigkeit.

Welche Herausforderungen treffen Sie an?

SvM: Mein Idealszenario sind schwierige Ausgangssituationen – fachlich ebenso wie zwischenmenschlich. Das können Konflikte sein, die sich über lange Zeit nicht aufgelöst haben, oder verhärtete Fronten, zum Beispiel im Verhältnis zum Betriebsrat. 

Solche Situationen empfinde ich als Herausforderung, die ich gerne annehme. Mit der Art und Weise, die ich über viele Jahre entwickelt habe, finde ich in der Regel innerhalb weniger Tage Zugang zu den Problemstellungen – und zu den beteiligten Menschen.

CHANGE. Veränderung erfolgreich umsetzen.

Eigentlich früher, als viele Unternehmen denken. Häufig werde ich erst gerufen, wenn der Handlungsdruck bereits sehr groß geworden ist. Dabei entsteht der größte Nutzen oft schon dann, wenn Veränderungen beschlossen sind, die Umsetzung aber nicht richtig vorankommt.

Mein Ziel ist immer, Unternehmen möglichst schnell wieder handlungsfähig zu machen.

Ich entwickle nicht nur Konzepte. Ich übernehme Verantwortung für deren Umsetzung, arbeite gemeinsam mit den Führungskräften und begleite Veränderungen so lange, bis sie im Unternehmen funktionieren. Deshalb werde ich häufig als Interim CEO, CTO, COO oder Werksleiter eingesetzt.

Weil KI die Möglichkeit bietet, Mitarbeiter unmittelbar im Tagesgeschäft zu unterstützen. Mich interessiert dabei nicht die Technologie selbst, sondern ihr konkreter Nutzen für Einkauf, Produktion, Disposition oder Datenmanagement.

Ein Digitaler Kollege analysiert Daten, erkennt Auffälligkeiten und schlägt konkrete Maßnahmen vor. Die Entscheidungen treffen weiterhin die Mitarbeiter, allerdings auf einer wesentlich besseren Informationsbasis. KI ist dann für mich auch kein Ersatz für Menschen.

Weil Veränderungen dort häufig mit besonderem Tempo umgesetzt werden müssen. Gesellschafter erwarten Ergebnisse. Gleichzeitig müssen Geschäftsführung und Mitarbeiter den Weg mitgehen. Genau diese Verbindung zwischen Strategie und operativer Umsetzung gehört zu meinen Kernaufgaben.

Ich versuche zunächst zu verstehen, welches Ziel hinter einer Position steht. Viele Konflikte entstehen nicht durch unterschiedliche Interessen, sondern durch unterschiedliche Blickwinkel. Ein strukturierter Dialog schafft häufig die Grundlage für tragfähige Entscheidungen.

Sind Sie Interim-Management aus Berufung?

SvM: Der Reiz des Managements liegt für mich darin, an wirklich relevanten Aufgaben zu arbeiten. Oft hängen daran viele Menschen und Familien.

Jede Herausforderung ist anders. Gleichzeitig kann ich auf Erfahrungen aus ähnlichen Situationen zurückgreifen und erfolgreiche Ansätze auf neue Aufgaben übertragen. Genau diese Mischung macht die Arbeit für mich so spannend und abwechslungsreich. 

Ich empfinde es als ein Geschenk, einen Beruf ausüben zu dürfen, der so viel Erfindungsreichtum verlangt.

ENGAGEMENT. Wissen teilen. Erfahrung weitergeben.

Weil Interim Management vom Erfahrungsaustausch lebt. Ich bin seit 2019 Mitglied der DDIM und leite dort die Fachgruppe Prozessmanagement. Gemeinsam mit anderen Interim Managern beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Wertschöpfungsprozesse effizienter, robuster und zukunftsfähiger gestaltet werden können. Der Austausch liefert regelmäßig neue Impulse für meine Mandate.

Wir diskutieren nicht über Methoden um ihrer selbst willen. Im Mittelpunkt stehen praktische Fragestellungen: Wie lassen sich Prozesse robuster gestalten? Welche Rolle spielen Digitalisierung und KI? Wie gelingt Veränderung im Mittelstand? Und wie lassen sich Menschen für Veränderungen gewinnen?

Genau diese Verbindung von Theorie und Praxis macht die Fachgruppe aus.

Weil komplexe Aufgaben heute fast immer interdisziplinär sind. Interactive Interim verbindet erfahrene Interim Manager unterschiedlichster Fachrichtungen. Dieser Austausch erweitert den Blick über das eigene Fachgebiet hinaus und bringt regelmäßig neue Ideen für die tägliche Projektarbeit. Davon profitieren letztlich auch meine Auftraggeber.

Mich begeistert die Verbindung von Technik, Menschen und unternehmerischer Verantwortung. Es gibt kaum etwas Spannenderes, als gemeinsam mit einer Organisation festgefahrene Situationen wieder in Bewegung zu bringen und zu erleben, wie aus Unsicherheit Zuversicht und aus vielen Einzelmaßnahmen ein gemeinsamer Erfolg wird.

Genau dafür stehe ich. Performance. People. Change.

Kommen wir ins Gespräch. Haben Sie weitere Fragen? Nehmen Sie Kontakt mit mir auf – ich freue mich auf den Austausch.

Kontakt:

SPRUNER VON MERTZ
performance. people. change.

Gert Spruner von Mertz
Osthausstraße 45
58300 Wetter

+49 172 714 70 69

interim@spruner.forma-intern.de
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